Haltungsbedingungen der verschiedenen Reptilien

Die Kalifornische Kettennatter

(Lamporpeltis getula californiae)

Verbreitungsgebiet der Kalifornischen KettennatterKettennatter, Kalifornische Kettennatter, Haltung, Zucht


Haltungsbedingungen der verschiedenen Reptilien




Herkunft:


Das Verbreitungsgebiet der kalifornischen Kettennatter erstreckt sich über den westlichen Teil der USA. Unter anderem Arizona, Oregon sowie im südlichen Nevada.

Dabei ist das Habitat dieser Schlange sehr vielseitig. Die Natter konnte schon auf Ackerland und in Gewässernähe gefunden. Oftmals wird Sie jedoch in Wüsten, Halbwüsten sowie Wäldern und Wiesen beobachtet.



Größe:

Die kalifornische Kettennatter ist meist an ihrer monochromen Färbung zu erkennen. Das heißt sie besitzen lediglich einen Farbton in verschiedenen Abstufungen.

Bei einer Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren erreicht die Kettennatter eine Körperlänge, je nach Unterart von bis zu 150 cm. Die durchschnittliche Länge liegt jedoch bei etwa 120 cm. Der Kopf der wirkt recht klein, da dieser kaum vom Körper abgegrenzt ist.


Terrarium:

Für die Haltung zweier adulter Kettennattern empfehlen wir Ihnen ein Terrarium mit den Maßen von 120x60x60. Natürlich darf das Terrarium auch größer sein.

Wie bei der Haltung aller Reptilien und Schlangen ist das richtige Klima auch bei der Kettennatter ein sehr wichtiges Thema.

Die Temperatur im Terrarium sollte bei 26-29 C° liegen und ein leichtes Gefälle aufweisen. Je nach Größe des Terrariums erreichen Sie diese durch den Einsatz eines Wärmespots oder einer Heizmatte bzw. eines Heizkabels. Bei genügend Tageslichteinstrahlung kann auf eine weitere Beleuchtung verzichtet werden. Ansonsten sollte die tägliche Beleuchtungsdauer, je nach Jahreszeit zwischen 10 – 14 Stunden am Tag betragen.

Genügend Versteckmöglichkeiten für die Schlangen sollten selbstverständlich nicht fehlen. Diese können in Form von, Kork oder Kokoshöhlen sowie Steinen oder Blumentöpfen zur Verfügung gestellt werden. In unserem Onlineshop finden Sie eine große Auswahl zu den Versteckmöglichkeiten.

Bei der Wahl des Bodengrunds sind Sie sehr flexibel. Von Sand, Terrarienerde, Holzspäne, Humus bis zu Rindensubstrat kann hier alles eingesetzt werden. Wir persönlich empfehlen jedoch Humus oder ein Holzeinstreu, da dieses leicht und grabfähig ist.

Um die notwendige Luftfeuchtigkeit zu erreichen genügt ein Wassergefäß. Dieses sollte immer mit frischem und ausreichendem Wasser gefüllte sein. Achten Sie bei der Auswahl des Wassergefäßes darauf, dass die Größe zum „baden“ der Schlange ausreicht.

Ferner sollte ein Versteck oder eine Ecke des Terrariums ständig feucht gehalten werden. Diese Stellen werden sehr gerne zum Häuten aufgesucht. Gleichzeitig bieten Sie eine Abwechslung zum Rest des sonst recht trockenen Terrariums.

Als Einrichtung bzw. Dekoration eigenen sich Äste, welche als Klettermöglichkeiten dienen und gleichzeitig den Aktionsraum der Kettennatter vergrößern. Sofern Sie mit dem Thema lebenden Pflanzen im Terrarium nicht vertraut sind, raten wir in jedem Fall zu Kunstpflanzen. Diese bedürfen keiner Pflege und die Schlange wird den Unterschied nicht wirklich erkennen

Als Nahrung im Terrarium können je nach Größe der Schlange Babymäuse, Springer, adulte Mäuse, sowie Babyratten und Springer Ratten gefüttert werden. Gerne werden auch Vogeleier in geeigneter Größe angenommen.

Bei der Haltung mehrerer Kettennattern, sollten diese in jedem Fall zum Füttern aus dem Terrarium genommen werden. Zum einen gewöhnt sich somit das Tier an das Handling. Ferner sind die Tiere schon oftmals als kannibalisch bezeichnet worden. Wir empfehlen daher die Fütterung in einer separaten Box.



Fortpflanzung:

Bei guter Haltung sowie Fütterung ist eine Kettennatter mit einem Alter von etwa 3 Jahren Geschlechtsreif.

Für eine erfolgreiche Fortpflanzung der Kettennattern empfehlen wir in jedem Fall eine Winterruhe einzuhalten. Hierbei genügt jedoch schon die Reduzierung Beleuchtungsdauer sowie der Temperatur.

Kurz nach Beendigung der Winterruhe kann man somit schon bald die Paarung der Tiere beobachten. Diese kann oftmals bis zu mehreren Stunden dauern. Nach der erfolgreichen Paarung legt der Appetit des Weibchens sehr zu. Jetzt sollte das Tier ausreichend gefüttert werden, da das Tier durch die Trächtigkeit sehr viel Energie benötigt und verbraucht.

Nach 40 bis 65 Tagen kann man meist die Eier an einer feuchten und geschützten Stelle im Terrarium finden. Wir empfehlen für die Eiablage in jedem Fall eine Wetbox oder mehrere Wetboxen zur Verfügung zu stellen.

Das Gelege umfasst im Durchschnitt, je nach Größe und Gewicht der Schlange ca. 10 Eier. Diese sollten behutsam in einen Inkubator überführt und dort gezeitigt werden.

Bei einer Temperatur von 26-29 C° und einer Luftfeuchtigkeit von 95-98 % schlüpfen die Jungtiere nach ca. 40-65 Tagen. Die kleinen Kettennattern haben bei Schlupf eine Größe von ca. 25 cm und sind oftmals etwas aggressiv, deshalb sollten die Jungtiere in jedem Fall einzeln gehalten werden. Hierzu genügen kleine Faunaboxen.

Die Haltungstemperatur sollte zu Aufzucht der Jungtiere etwas höher sein als die von adulten.

Das Ei kann bei der Separation mit in den Behälter gegeben werden, da sich die Schlangen oftmals noch von dem Eidotter ernähren. Die Futterverweigerung von 4 Wochen tritt oftmals auf, ist aber nicht bedenklich. Warten Sie bis zur ersten Fütterung ruhig einige Zeit ab, dann können Sie sicher gehen, dass die Jungtiere auch hungrig sind. Beginnen Sie in keinem Fall zu früh mit einer Zwangsfütterung!

Als Futter eignen sich zu Beginn Babymäuse. Sobald Ihr Schützling ein paar Fütterungen hinter sich hat können Sie die Futtermenge auch auf zwei Babymäuse erhöhen.




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